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Buchtipp

 

„Blumenmalerinnen“

Porträts besonderer Frauen und ihr Blick auf die Natur

 

Autorin: Renate Hücking

Titel: Blumenmalerinnen

Porträts besonderer Frauen und ihr Blick auf die Natur

Verlag: Callwey

2012. 176 Seiten, 178 Farbfotos

21,5 x 28 cm, gebunden mit Schutzumschlag

€ [D] 39,95 / € [A] 41,10 / sFr. 53.90

ISBN: 978-3-7667-1958-4

Die Autorin Renate Hücking hat sich in ihrem neuesten Buch mit 15 Blumenmalerinnen der Vergangenheit und Gegenwart auseinandergesetzt.

Frau Hücking erzählt, wie die Malerinnen es geschafft haben, ihre Kunst der Natur zu entlehnen. Gerade die Malerinnen wie Maria Sibylla Merian und Rachel Ruysch zeichneten ihre Motive botanisch genau. Diverse gemalte Insekten verirrten sich oft mit aufs Bild und machten es so noch authentischer.  Diese Frauen gehörten zu den ersten weiblichen  botanischen Malerinnen.

Zeitgemäße Künstlerinnen wie Beate Sellin, die gerne ihr Riesenobst mit Acryllfarben auf die Leinwand bannt oder Klee detailliert in Öl auf Baumwolle malt, wurde in den Anfängen ihrer Malerei von einigen Skeptikern ausgebremst. Ihre Blumenbilder wurden belächelt, genauso wie ihr hohes Alter (Anfang 50) als Gaststudentin. Doch sie gab nicht auf.

Eine andere begabte Malerin wie Margaret Mee bereiste das Amazonasgebiet, um dort die Pflanzen des Regenwaldes zu skizzieren und zu malen. Sie lebte für die Natur und malte die Umwelt, um auf dessen Zerstörung aufmerksam zumachen.

Verena Redmann zeichnet ihr Gemüse und Obst mit Farbstiften. Ihre botanischen Zeichnungen sind so perfekt und natürlich, das man glaubt, man hätte die Frucht oder das Radieschen frisch vor sich liegen und man braucht nur noch hinein zu beißen. Frau Redmann möchte mit ihren naturalistischen Zeichnungen die Ästhetik dieser normalen Alltagspflanzen würdigen. Die Kunst der Frau Redmann wuchs im Verborgenen heran, da sie kaum einen Ansprechpartener hatte. Über einen Artikel der bekannten britischen Kunstsammlerin Shirley Sherwood, die sich der modernen Botanischen Malerei verschrieben hat, kam sie in Kontakt mit der Britischen und Amerikanischen Gesellschaft der Botanischen Künstler. Ihre Malerei wurde für so gut befunden, dass man sie als Mitglied bei der Amerikanischen Gesellschaft der Botanischen Künstler aufnahm, was nicht jedem gelingt.

Ein Ziel dieses Buches ist, die Renaissance der Botanischen Kunst in Deutschland voranzutreiben. Das Ausland ist auf diesem Gebiet weitaus aktiver.

Fazit der Gartennanny:

Frau Renate Hücking hat mit „Blumenmalerinnen   Porträts besonderer Frauen und ihr Blick auf die Natur“ ein prachtvolles Buch geschaffen. Die hervorragenden Botanischen Malereien von Künstlerinnen der Vergangenheit und Gegenwart korrespondieren wunderbar mit dem begleitenden Text zu den vorgestellten Damen. Ein tolles Buch, das abgerundet ist durch Kontaktadressen und Ausstellungsdaten der Akteurinnen.

 

Quelle: Callwey Verlag

Die Autorin

Renate Hücking ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und passionierte Gärtnerin. Sie arbeitete über zwanzig Jahre lang als Fernsehjournalistin, schrieb für Zeitungen und Hörfunk. Heute ist sie freie Autorin, u.a. für die Zeitschrift „LandLust“, und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Ihr letzter Titel „Die Beute des Pflanzenjägers“ war ein großer Erfolg