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Der Garten Anno 2050
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(rechts vom Fingernagel des Daumens, die winzige, weiße ) Larve der Blattrollwespe.Man muß das Fiederblatt schon ordentlich entrollen und gut hinsehen, um die winzige Larve zu entdecken!
(rechts vom Fingernagel des Daumens, die winzige, weiße ) Larve der Blattrollwespe.Man muß das Fiederblatt schon ordentlich entrollen und gut hinsehen, um die winzige Larve zu entdecken!

Liebe/r Leser/in der Gartennanny

Ende April/ Anfang Mai blühen schon die ersten Rosen. Bei mir fängt zuerst die Rosa Bibernellifolia an zu blühen. Diese Wildrose mit vielen weißen einfach gefüllten Blüten duftet gut. Sie ist sehr preiswert und absolut empfehlenswert. An ihr finde ich eigentlich nie irgendwelche Schadbilder von Plagegeistern wie tierische, bakterielle oder pilzliche Schädlinge.

Doch die edleren Rosengeschöpfe ziehen doch die eine oder andere Krankheit förmlich an.

Jetzt im Mai fallen mir wieder die Schadbilder der Rosenblattrollwespe und des Rosenwicklers ins Auge.

Ich möchte sie Dir kurz vorstellen:

Die Rosenblattrollwespe (Blennocampa pusilla)

Die Blattwespen schlüpfen im Mai/Juni. Sie legen ihre Eier einzeln, zu zweit oder dritt am äußeren Rand der Blattunterseite ab. Das Weibchen sticht nach der Eiablage zusätzlich in die Nähe der Mittelrippe. Dadurch rollen sich die Blätter vom Blattrand zur Mittelrippe nach unten ein. Die Larve ernährt sich vom Blatt und meist ist der Schaden an der Rose nicht sehr groß. Also werden die befallenden Blätter abgeschnitten und in den Hausmüll entsorgt. Ungefähr im August verlassen die Larven ihren geschützten Bereich und wandern in den Boden, hier erfolgt dann auch im Frühjahr die Verpuppung in einem Kokon. Pro Jahr wird nur eine Generation ausgebildet.

Bei einem riesengroßen Befall kann man den Boden unterhalb der Rose bearbeiten, um die dortigen Puppen mechanisch zu zerstören oder die Bekämpfung müsste sich bei Bedarf gegen die dultenTiere im Frühjahr richten.

Der Rosenwickler (Tortrix)

Der Rosenwickler führt zu eher geringen, aber einem auffälligen Fraßschaden mit kleinen Gespinsten. Es gibt nur eine Generation pro Jahr! Die Raupen schlüpfen ca. im April/Mai und werden bis zu 22 mm. Sie fressen gerne Blättern, Knospen und Triebspitzen , später spinnt sich jede Raupe in ein/mehrere Blätter ein und frisst dort weiter, hier erfolgt dann auch die Verpuppung. Die Falter treten dann in den Sommermonaten auf.

Meist ist der Schaden an den Rosen gering, den der Rosenwickler anstellt, daher sollte man die befallenden Blätter abschneiden und im Restmüll entsorgen.

Larve des Rosenwicklers verklebt/verspinnt das Fiederblatt.
(schlummernde) Larve im (auseinandergefalteten) Fiederblatt der Rose.